Dialog
Stadttfinden Festival
Positionen zur wachsenden Stadt

Das Festival Stadttfinden erprobte interdisziplinäres, kooperatives und experimentelles Arbeiten im Spannungsfeld der wachsenden Stadt auf dem Gelände der ehemaligen Glasfabrik Leipzig in Leutzsch. Der Ort fungierte dabei zugleich als Laborraum und Gegenstand der Auseinandersetzung. Im Austausch von Architektur, Stadtplanung, Kunst und Forschung kamen lokale und internationale Akteur*innen in Workshops, Diskussionen und künstlerischen Interventionen zusammen, um Fragen partizipativer Stadtentwicklung und einer „Stadt der Ko-Produktion“ zu verhandeln.
Das zehntägige Festival verband künstlerische Projektarbeit im Lab mit diskursiven Workshops zu urbanen Transformationsprozessen und wurde durch ein offenes kulturelles Rahmenprogramm ergänzt. So entstand ein temporärer Begegnungsraum für Anwohnerinnen, Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen und ein Impuls für die mögliche zukünftige Nutzung der Glasfabrik.
Ein zentrales Ergebnis ist das Stadttfinden-Workbook, das Inhalte und Prozesse dokumentiert und als offener Wissensspeicher Impulse für eine kritisch begleitete Stadtentwicklung gibt.
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